Kassenobligation

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Kassenobligationen sind Obligationen mit kurz- bis mittelfristigen Laufzeiten zwischen zwei und acht Jahren. Inder Regel gilt: Je länger die Laufzeit, desto höher ist der Zinsertrag. Der investierte Betrag wird am Ende der vereinbarten Laufzeit zurückbezahlt. Im Gegensatz zu Obligationen werden Kassenobligationen nicht an der Börse gehandelt, was einen vorzeitigen Rückzug der investierten Gelder vom Goodwill der emittierenden Banken abhängig macht und damit deutlich erschwert.

Während Jahrzehnten zählten Kassenobligationen zu den populärsten Wertpapieren in der Schweiz. Seit der Einführung der Stempelsteuer auf diese Anlageinstrumente im Jahr 1994 ist das Interesse deutlich zurückgegangen. Auch Kleinanleger sind vermehrt auf kostengünstigere und an den Börsen frei handelbare Alternativen umgestiegen. Als "Wartegelder" eignen sich Festgeldanlagen oder Spar- und Depositenhefte wegen der grösseren Flexibilität ehedem besser.

Vorteile/Chancen

  • Kleine, individuell wählbare Stückelungen (ab CHF 1000)
  • Grosse Sicherheit
  • Fester Zinssatz
  • Frei wählbare Laufzeit (2–8 Jahre)
  • Möglichkeit der Belehnung

Nachteile/Risiken

  • Zinsänderungsrisiko (negativ bei Erhöhung des Zinsniveaus, vorteilhaft, wenn das Zinsniveau sinkt)
  • Kein Börsenhandel

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